Wenn eine eine Reise tut (oder zwei)

Eigentlich hätte nach der Postkarte aus London noch eine zweite folgen sollen: Nach sechs prall gefüllten Tagen in der britischen Hauptstadt und einer kurzen Pufferpause war ich nämlich noch neun Tage auf dem Wasser unterwegs. Während dieser Reise, die uns an die Westküste Schwedens hätte führen sollen, habe ich jedoch kein einziges Foto geschossen. Nichtmal mit dem Smartphone. Wer mich etwas kennt, der weiß, daß das äußerst ungewöhnlich ist. Gelinde gesprochen.

Über den Törn, den ich unter “Erfahrung” verbuche, werde ich an dieser Stelle aus verschiedenen Gründen nicht weiter berichten.

Dagegen werde ich den London-Aufenthalt natürlich nachtragen und auch mit aktuellen Fotos bebildern, denn die eingangs erwähnte Postkarte ziert ein Archivbild. Da an, neben und unter der Albert Hall schon seit geraumer Zeit fleißig gebaut wird, ist es momentan schwierig, Postkarten-Fotos von dem Gebäude zu machen.

In diesem Sinne: Fortsetzung folgt!

12 von 12 im Juli

Suppe
Suppe

Die Wettervorhersage verheißt zwar bis zu 26°C, aber morgens ist es noch ziemlich trüb.

Acht Glasen
Acht Glasen

Am Stintfang ist es schon etwas sonniger…

Elphi & Co.
Elphi & Co.

… und auch die Elphi schält sich allmählich aus dem Dunst.

Gummiparagraph
Gummiparagraph

Im Büro muß ich erst einmal durchlüften. Damit das nicht in Türenknallen ausartet, habe ich mir dieses Helferlein besorgt. Zusammen mit dem farblich abgestimmten Türstopper erfüllt es beinahe täglich seine Pflicht. Und bringt mich zum Schmunzeln, denn ich bin zwar keine Juristin, arbeite aber in dem Sachgebiet, das sich unter anderem um die allgemeinen Rechtsangelegenheiten des Hauses kümmert.

Bürostuhl with a view
Bürostuhl with a view

Nach getaner Arbeit mache ich mich auf zur S-Bahn. Am Stintfang hat sich jemand den Aussichtsplatz gemütlich eingerichtet.

Segeln guckenSegeln gucken

Rund fünfundzwanzig Minuten später stehe ich am Alsterufer. Heute bin ich allerdings nicht nur zum Gucken hier…

Windspiel
Windspiel

… sondern um in die “Windspiel” der Segelsparte des FC St. Pauli eingewiesen zu werden. Meine Jollensegelkünste liegen seit einer Weile brach, daher ist das alles erst einmal ziemlich aufregend. Als ich die Pinne in der Hand habe, stelle ich fest: Ist wie Fahrrad fahren. Verlernt man nicht. Perfektion ist etwas anderes, aber wenn man los- und heile wieder ankommt, hat man zumindest die Lizenz zum eigenständigen Weiterüben nicht verloren.

Die andere Seite
Die andere Seite

Auch auf der anderen Alsterseite wird fleißig gesegelt.

Atlantic
Atlantic

Der Himmel über dem Hotel Atlantic. Was für ein Unterschied zu heute morgen!

Abhängen
Abhängen

Zuhause erstmal die Handschuhe zum Trocknen aufhängen. Solange die Sonne noch auf die Hauswand scheint.

Black CherryBlack Cherry

Die erste Tomate habe ich schon vor ein paar Tagen geerntet. Bald wird es für einen kleinen Salat reichen.

SundownerSundowner

Heute stehen Earth, Wind & Fire auf der Freilichtbühne im Stadtpark. Zum Sonnenuntergang wird der halbe Stadtteil mit “September” beschallt.

Ich bastele noch schnell diesen Blogeintrag und verfrachte mich dann Richtung Koje.

Fortsetzung folgt (im August).


“12 von 12” ist ein Fotoprojekt für Blogger, wobei es mittlerweile auch viele Mitstreiter ohne Blog auf Twitter und Instagram gibt.