12 von 12 im September

Ich habe Urlaub! Seit gestern! Endlich! Nie war er so wertvoll wie in diesem Jahr. Am Donnerstag geht es für eine Woche in meine zweitliebste Lieblingsstadt. Vorher muß ich aber noch einige Einkäufe erledigen.

Neue Treter

Zum Beispiel neue Laufschuhe besorgen. Der „Lady Defyance“ von Brooks ist einfach mein Schuh, punktum, da nehme ich sogar in Kauf, daß er diese Saison in pink und lila daherkommt. Für den Kauf muß ich meinen Stadtteil dankenswerterweise nicht verlassen: In der riesigen Barmbeker Filiale von Lauf Lunge bleibt kein Läuferwunsch unerfüllt. Super Laden.

Hundekekse

Ebenfalls unter die Überschrift „Buy Local“ fällt die Konditorei Weber in der Hellbrookstraße. Deren Spezialität ist zum einen Baiser in allen möglichen (und unmöglichen) Geschmacksrichtigungen und zum anderen Leberwurstkekse für Hunde. Ich bin kein Baiser-Freund und habe auch keinen Hund, aber ich besuche demnächst eine Hundebesitzerin.

Diverses Saatgut

Wieder zuhause angekommen räume ich bißchen in der Küche herum. Es gilt, die letzte Balkongartenernte zu sichern. Zwei kleine quietschorangene Paprikaschoten und ein paar Resttomaten wollen noch verarbeitet werden. Auf der Fensterbank trocknet bereits seit ein paar Tagen das Kapuzinerkressen- und Ringelblumensaatgut.

Bastelarbeiten

Außerdem widme ich mich meinem kleinen Bastelprojekt. Genaueres kann ich hier nicht verraten, sonst ist eventuell die Überraschung futsch. Muß ja nicht sein.

U3 Schlump

Am Nachmittag muß ich doch noch einmal in die Innenstadt. Mir ist es nach einigen Fehlversuchen endlich gelungen, Karten für das Tingvall Trio-Konzert im November in der Elbphilharmonie zu ergattern. Die muß ich natürlich sofort sichern. Als Beifang landet ein bezahlbares Ticket für das morgige (komplett ausverkaufte) Konzert von James Rhodes in meiner Tasche und ich bin allerspätestens seit diesem Moment ein sehr, sehr großer Fan der Theaterkasse Schumacher. Hurra!

Aale-Angela

Der Wahlkampf bewegt sich Richtung Endspurt und die Parteien erhöhen ihre Plakatierungs- und Veranstaltungsdichte spürbar. Martin Schulz war neulich schon da, nun kündigt sich die Kanzlerin an. Ich lese „Fischauktionshalle“ und gleich habe ich ein Aale Dieter-Kopfkino: „Hier, komm‘ mal ran, nicht so schüchtern! Die neuesten Wahlversprechen, ganz frisch! Und für Dich lege ich noch extra eins drauf!“ Oder irgendwie so.

Mutterland

Apropos Mutti, mir fehlt noch ein leckeres Hamburg-Mitbringsel für die oben erwähnte Hundebesitzerin. Bei Mutterland kann ich mich zunächst nicht zwischen süß und herzhaft entscheiden und nehme schließlich beides: eine Fischkoppschokolade von Schokovida und das „Gemischte Doppel“ von Senf Pauli.

Regenbogen

Auf dem Weg zur vorletzten Erledigung des Tages springt mir ein Regenbogen vor die Linse.

Beileidsbekundung

Der eigentliche Zweck meines Besuchs der Schaarsteinwegsbrücke: Traurige Ereignisse werfen ihre Schatten voraus und bevor diese Beileidsbekundung abgeräumt wird, will ich sie dokumentieren. Dabei treffe ich meine Kollegin, was sehr praktisch ist, weil wir zu einer Buchvorstellung verabredet sind. Gemeinsam machen wir uns zu Fuß auf den Weg zur Außenalster.

An der kleinen Alster läuft uns jemand über den Weg, mit dem wir beide in den nächsten Wochen hätten Kontakt aufnehmen wollen und mit dem wir an diesem Ort so ganz und gar nicht gerechnet haben (nein, nicht der Schwan). Ein hilfreicher, wenn auch ziemlich seltsamer Zufall.

Abendhygiene

Danach müssen wir uns sputen, um nicht zu spät zum Veranstaltungsort zu kommen.

Gurlittinsel

Wenn man auf der Gurlittinsel einfach geradeaus geht, landet man bei der Segelschule Prüsse. Wir biegen rechts ab, denn wir wollen zum Hamburger Segel Club. Dort präsentiert Wilfried Erdmann sein neuestes Buch und wir haben Plätze auf der Gästeliste ergattert.

Hamburger Segel Club

Trotz einiger Schwierigkeiten mit der Veranstaltungstechnik wird es ein unterhaltsamer Abend. Im Anschluß jage ich mir am Hauptbahnhof ein nachträgliches Abendessen und beschließe den Abend mit diesem Blogeintrag.

Fortsetzung folgt (im Oktober).


„12 von 12“ ist ein Fotoprojekt für Blogger, wobei es mittlerweile auch viele Mitstreiter ohne Blog auf Twitter und Instagram gibt. Die gemeldeten Blogeinträge des heutigen Tages werden hier gesammelt.

12 von 12 im August

Das war eine ereignisreiche Woche.

AFM

Zum einen bin ich seit vergangenen Mittwoch Mitglied des FC St. Pauli. Passives Mitglied genauer gesagt, und zwar der Abteilung Fördernder Mitglieder (AFM). So ganz genau weiß ich nicht, wie das passieren konnte. Aber so ist das eben, wenn man sich verliebt. Und verliebt bin ich, nämlich immer wieder neu in die Stadt, in der ich jetzt seit ziemlich genau zwölf Jahren lebe.

Hamburg, meine P... - ach nee
Hamburg, meine P… – ach nee

Zum anderen hat sich an der beruflichen Front nach Monaten der Ungewissheit endlich etwas bewegt. Es ist nicht die Lösung, die mir gut gefallen hätte. Aber wenigstens eine Entscheidung.

Die Axt im Haus...
Die Axt im Haus usw.

Was das Lineal damit zu tun hat, kann ich hier im einzelnen nicht darlegen. Unabhängig von dem eigentlichen Zweck des Kaufs erinnert es mich aber an eine gewisse Kneipe in Bonn, die ich bis zu meinem Umzug nach Hamburg gerne besuchte. Dort gab es guten Whisk(e)y und ebensoguten Blues und nahe der Theke war eine Axt aufgehängt. Falls alle Stricke reißen, könne er immer noch auf Axtmörder umschulen, so hörten wir den Wirt mehr als einmal sagen. Wohl dem, der einen Plan B hat.

I put the "wet" in "Wetter"
I put the „wet“ in „Wetter“

Das Wetter – ach, das Wetter. Ich bin nur froh, daß es letztes Wochenende zum „A Summer’s Tale“ so schön war. Die Erdbeeren tragen zum zweiten Mal in diesem Jahr, aber ich mache mir aufgrund der Witterung keine großen Hoffnungen, was den Geschmack der Früchte angeht.

Frosch

Einen Vorteil hat der Dauerregen: Wenn es draußen garstig ist, fällt drinnen das Putzen leichter.

Overnight
Overnight

Und ich habe Muße, das Klavier zu quälen. Ich war ziemlich fleißig in letzter Zeit, bin aber durch den Festivalbesuch ein paar Tage nicht zum Spielen gekommen. Das rächt sich sofort, die Finger werden ganz schnell wieder schwerfällig. Jetzt abreißen zu lassen, kann ich mir nicht leisten. Zu Mitte September habe ich mir nämlich ein ganz bestimmtes Ziel gesetzt.

Kekse!
Kekse!

Zum Nachmittagstee gibt es selbstgebackene Kekse. Von meiner Mama!

Open Air
Open Air

Nebenbei schmökere ich in der neuesten Ergänzung meiner Kochbuchbibliothek. Stevan Paul sollte auf dem „A Summer’s Tale“ eigentlich seinen Roman „Der große Glander“ vorstellen, konnte aber nicht umhin, zugunsten des Titels „Open Air – das Festival- & Camping-Kochbuch“ einen kurzen Werbeblock einzuschieben. Das kann man ihm kaum verdenken, saß doch die Zielgruppe direkt vor ihm. Bei mir hat es auch gleich gewirkt. Ein wundervolles Buch! Allerdings ist es zu schön und zu unförmig, als daß ich es selbst mit auf Reisen nehmen würde.

Wolkenkino
Wolkenkino

Gegen Abend reißt der Himmel auf.

Ceci n'est pas un tapis rouge
Ceci n’est pas un tapis rouge

Ich nutze die Regenlücke und schwinge mich auf mein Fahrrad Richtung Kampnagel. Ich könnte auch mit dem Bus hinfahren, aber so geht es schneller und unkomplizierter – wenn es nicht gerade in Strömen schüttet. Vorsichtshalber habe ich die Regenhose und den Südwester eingepackt.

#Juan2017
#Juan2017

Am Donnerstag wurde das jährlich stattfindende Internationale Sommerfestival (sic!) eröffnet. Dieses Jahr habe ich kräftig zugeschlagen und vorab Tickets für insgesamt fünf Veranstaltungen gekauft. Da lohnte sich sogar die Festivalkarte.

Festival Avant-Garden
Festival Avant-Garden

Der Festival Avant-Garden steht mehr oder weniger unter Wasser. Drinnen ist es trocken und ich amüsiere mich köstlich bei „The 2nd Season featuring Fred Wesley“ von Socalled & Friends.

Danach radle ich wieder zurück und beschließe den Abend mit einem Glas Wein (ohne Abbildung).

Fortsetzung folgt (im September).


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Mein besonderer Dank gilt Frau stedten*hopp, ohne deren Twitter- bzw. Instagram-Account ich das heutige Datum und somit die Projektteilnahme glatt verschwitzt hätte.

12 von 12 im Juli

Mit der Panasonic-Systemkamera, die ich im letzten Jahr gekauft habe, bin ich leider nie so richtig warm geworden. Also verkaufte ich sie kurz entschlossen wieder und bestellte mir eine Nachfolgerin. Die neue X-T20 von Fujifilm sollte es werden. Auf die Idee sind dummerweise viele, viele andere Menschen auch gekommen, weswegen es zurzeit massive Lieferprobleme gibt. Ich warte jetzt schon über vier Wochen und da zeitgleich meine alte Spiegelreflex den Dienst quittierte, mußte ich auch schon das letzte „12 von 12“ größtenteils mit der Handyknipse improvisieren. Was bei ordentlichem Sommerwetter wenig problematisch ist.

Hamburger Sommer
Hamburger Sommer

Nur ist damit heute wohl nicht zu rechnen.

Capitalism
Capitalism

Auf dem Weg zur Arbeit. An der großen Kreuzung hängt eine Gipfelhinterlassenschaft. Ich spare mir jeden Kommentar dazu.

Wahlkampf
Wahlkampf

Selbst wenn man alle einschlägigen Medienkanäle meidet, kommt man in Hamburg nicht darum herum, daß Wahlkampfzeit ist. In Barmbek bietet Johannes Kahrs (SPD) eine politische Kanalfahrt an, in der Neustadt lädt Farid Müller (Grüne) zum Kaffeetrinken. „Auch älter geworden“, denke ich beim Anblick seines Konterfeis. Je nun, es geht den Menschen wie den Leuten.

Tagesform
Tagesform

Das ist mein Büroschlüssel und außerdem ein treffliches Symbolfoto für meine aktuelle und leider bloguntaugliche Arbeitssituation. Ich habe früher nicht verstanden, warum manche Blogger nahezu wahnsinnig werden, wenn sie über Dinge nicht öffentlich schreiben können. Inzwischen kann ich das sehr gut nachvollziehen.

Budni-Tasche
Budni-Tasche

Die Mittagspause nutze ich zum Einkaufen. Das ist die kleine Recycling-Tasche von Budni. Extrem praktisch und hübsch ist das aktuelle Design obendrein. Das Vorgänger-Modell mit der Aufschrift „beautybox“ war ja nicht so meins.

Alsterschwan

An der Kleinen Alster läuft das Geschäft für die Schwäne wetterbedingt eher schleppend.

Yet another Gerüstaufbau
Yet another Gerüstaufbau

In Hamburg ist nach dem (Groß-)Event immer auch vor dem (Groß-)Event. Kaum ist der Gipfelspuk vorbei, droht am kommenden Wochenende schon wieder ein Triathlon und der Schlagermove.

Feierabend

Feierabend. (Uff.)

Schnell die Laufschuhe an und ab in den Stadtpark, bevor die nächste Dusche von oben kommt. Wenn mich auf der Strecke ein Schauer erwischt, stört mich das wenig. Aber im Regen loszulaufen find ich blöd.

Blau!
Blau!

Unterwegs geschieht das Wunder: Der Himmel reißt auf, die Sonne kommt durch. Hurra!

Gib mir den Rest
Gib mir den Rest

Fundstück auf dem Rückweg. Da ist wohl etwas gründlich schiefgelaufen.

Harzfeuer
Harzfeuer

Im Balkongarten ist die Dschungelphase mittlerweile in vollem Gange.

Buddenbrooks
Buddenbrooks

Mein Lübeck-Ausflug am Wochenende hatte Spätfolgen. Der Einband dieser ausnehmend schöne Sonderausgabe (für nur 14,00 Euro!) ist dem der ersten einbändigen Ausgabe aus dem Jahr 1903 nachempfunden. Die „Buddenbrooks“ waren 1901 zunächst in zwei Bänden erschienen, des voluminösen Umfangs wegen. Aus der Entstehungsgeschichte ist ein Briefwechsel zwischen Autor Thomas Mann und Verleger S. Fischer erhalten, der in der Dauerausstellung des Buddenbrookhauses Erwähnung findet. Meine Lieblingspassage daraus:

Glauben Sie, dass es Ihnen möglich ist, Ihr Werk um etwa die Hälfte zu kürzen, so finden Sie mich im Prinzip sehr geneigt, Ihr Buch zu verlegen. Ein Roman von 65 eng geschriebenen Bogen ist für unser heutiges Leben fast eine Unmöglichkeit; ich glaube nicht, ob sich viele Menschen finden, die Zeit und Conzentrationslust haben, um ein Romanwerk in diesem Umfange in sich aufzunehmen.

S. Fischer an Thomas Mann, 26. 10. 1900

Man beachte das Datum. Ich bin sehr gespannt, ob ich die Conzentrationslust aufbringen kann, das Buch komplett zu lesen. Heute abend wird das allerdings nichts mehr. Was jetzt noch geht: Kochen, essen, bloggen, Bett. Fertig.

Fortsetzung folgt (im August).


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12 von 12 im Juni

Diesen Monat habe ich es endlich wieder geschafft! Es sind zwölf Bilder für den Juni zusammengekommen.

Ein stinknormaler Montag: Weckerklingeln – wie meistens gefühlt viel zu früh -, Aufstehen, Dusche, Frühstück, Arbeitsweg.

Die S-Bahn-Haltestelle und die angrenzende Straße bilden momentan eine riesige Baustelle, die der Nachbarschaft bis weit ins nächste Jahr erhalten bleiben wird. Einige Mitmenschen nutzen die Situation zu Kommunikationszwecken, wie dieses zauberhafte Beispiel an der Hilfstreppe zu den Gleisen beweist.

Dialog
Dialog

An der Ausstiegsstation bewirbt das Archäologische Museum die neueste Sonderausstellung. Der Zusammenhang zwischen Archäologie und den „Mom-Enten der Weltgeschichte“ ist mir zwar nicht ganz klar, aber sei’s drum. Sieht nach Spaß aus.

Duckomenta
Duckomenta

Für den späteren Tagesverlauf ist fieses Wetter angesagt. Davon ist am Himmel noch nichts zu sehen.

Himmelsblau an Rotklinker
Himmelsblau an Rotklinker

Vorm Büro steht der Eierlieferant, der regelmäßig das gegenüberliegende Hotel anfährt. Ob da wohl alles heil geblieben ist?

Alle Größen
Alle Größen

Im Büro warten die Seekarten. Vor allem aber die Kunden. Bis zum Mittag bleibt keine Zeit für (weitere) Fotos.

D 48
D 48

In der Pause habe ich einen Termin bei der Bank. Da hat am Samstag eine kuriose Überraschung im Briefkasten gelegen, die der Klärung bedarf. Ich bin sehr gespannt, was dabei herauskommt.

Wenn's um Geld geht
„Wenn’s um Geld geht…“

Auf dem Rückweg laufe ich an der Schlange vor dem Ticketshop des Hamburger Abendblatts vorbei. Um 10 Uhr hatte der Vorverkauf für die Saison 2017/18 begonnen. Der ungebrochene Run auf die Elbphilharmonie-Tickets sorgt offenbar auch stationär für lahmende Systeme.

Elphi-Schlange
Elphi-Schlange

Ein paar Meter weiter hat die Litfaßsäule heute leider keine Veranstaltungstipps für mich. Montag halt.

Reset
Reset

Derweil wird am Steigenberger mal wieder gefilmt. Die Hamburger Neustadt ist als Location sehr beliebt, nicht nur bei der Crew des „Großstadtreviers“.

Filmreif
Filmreif

Der Rest des Arbeitstages vergeht wie im Flug. Auf dem Nachhauseweg versuche ich, den Krimifaden weiterzuspinnen. Es gelingt mir nur mäßig.

With No One As Witness
With No One As Witness

Da die S-Bahn nicht wollte, bin ich kurzfristig auf die U-Bahn umgestiegen. Das bedeutet ab dem Bahnhof Barmbek entweder zwei Stationen mit dem Bus oder einen rund zehnminütigen Fußweg. Ich entscheide mich für letzteres. Dabei fällt mir ein Protestplakat ins Auge.

Stoppt U5
Stoppt U5

Den Ausbau von straßenunabhängigem ÖPNV finde ich zwar grundsätzlich super. Blöd ist nur, daß man so große, langwierige, staubige und mit Lärmbelästigung verbundene Löcher dafür buddeln muß.

Zuhause angekommen mache ich einen kurzen Balkongartencheck. Die Tomaten sind kurz vor dem Stadium, das ich als Dschungelphase bezeichne. Noch kann ich durchs Küchenfenster gucken. Das wird sich bald ändern.

Welcome to the Jungle
Welcome to the Jungle

Der Tag war anstrengend. Der Abend wird entsprechend kurz ausfallen und undokumentiert bleiben.

Fortsetzung folgt (im Juli).


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12 von 12 im März

Sonne! Frühling! Das bedeutet leider auch Heuschnupfen. Trotzdem beginnt der Tag mit einer Laufrunde durch den Stadtpark.

Startpunkt
Startpunkt

Dort blühen nicht nur Hasel und Erle und das ist gut so.

Frühlingsboten
Frühlingsboten

Schön ist auch, daß das Planetarium wieder geöffnet hat. Das neue Café Nordstern wirbt mit prickelnden Getränken.

Café Nordstern
Café Nordstern

Auf dem Rückweg stolpere ich über die Reste der Protestkundgebung gegen die neuen Nachbarn vor zwei Tagen. Die Polizei hat die Absperrgitter sicherheitshalber im Viertel gelassen. Nicht auszuschließen, daß sie bald wieder gebraucht werden. Das kann ich soweit nachvollziehen, aber die Wasserwerfer und der Räumpanzer dürfen beim nächsten Mal bitte im Stall bleiben. Die braucht hier kein Mensch.

Proteste-Reste
Proteste-Reste

Auch auf dem Balkongarten ist diese Woche der Frühling ausgebrochen.

Schnittlauch!

Kein Sport ohne Ausgleich. Das gilt besonders, wenn der Fuhlsbäcker neue Leckereien zum Probieren hat

Leckerlis

Des Pollenflugs wegen bleibe ich des Rest des Tages lieber drinnen und widme mich einem Teil des geduldig wartenden Lesestoffs.

Lektüre

Wobei, ein paar Balkonminuten zwischendurch schaden nicht.

Balkonschwein

Außerdem finde ich endlich ein bißchen Zeit, das Klavier aus dem Winterschlaf zu wecken. Ich habe es sträflich vernachlässigt in den letzten Wochen. Dafür fluppt der Frahm noch ganz gut.

Sheets Eins & Zwei
Sheets Eins & Zwei & Drei & Vier…

Fürs Protokoll: Das sind selbstverständlich Arbeits- und keine Raubkopien. Für „Went Missing“ verwende ich übrigens eine andere als die „Sheets Zwei“-Transkription. Da hat Annemie van Riel einfach den besseren Job gemacht.

Über den Tasten ist es draußen dunkel geworden. An meiner Klavierleuchte baumelt der Schlüssel zum Zimmer 29 des Hotel Château Marmont in Hollywood. Nein, der ist nicht echt, natürlich nicht. Es ist ein Souvenir der „Work in Progress“-Vorstellung von „Room 29“, einem Stück von Chilly Gonzales und Jarvis Cocker. In einer Woche ist Weltpremiere auf Kampnagel, dann bringe ich den Schlüssel wieder hin und schaue, ob er noch paßt.

Room 29
Room 29

Jetzt ist aber erst einmal Zeit fürs Abendessen.

Abendessen

Leider muß ich mich danach noch dem zickenden Drucker widmen. Der behauptet seit gestern hartnäckig, offline zu sein und ist weder über WLAN noch über den Ethernet- und auch nicht mehr über den USB-Anschluß ansteuerbar. Als letzten Versuch werde ich den Treiber neu installieren. Hoffentlich hilft’s.

Kaputt
Druckt nicht

Fortsetzung folgt (im April).


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12 von 12 im Januar

Das hier ist nicht meine erste, aber meine erste ordnungsgemäße Teilnahme, denn „12 von 12“ ist eigentlich ein Fotoprojekt für Blogger. Wobei es mittlerweile auch viele Mitstreiter ohne Blog auf Twitter und Instagram gibt. Die gemeldeten Blogeinträge des heutigen Tages werden hier gesammelt.

Ich bin ziemlich pingelig mit meinen Fotos und veröffentliche nur, was mich entweder ästhetisch überzeugt oder bei dem der Inhalt die unter Umständen mäßige Qualität rechtfertigt. An einem regulären Arbeitstag im Januar zwölf in meinen Augen ausreichende oder gar schöne Bilder zu produzieren, ist daher eine echte Herausforderung.

Proviant bunkern
Proviant bunkern

Ich bin ein bißchen spät dran heute morgen. An meiner Lieblingskaffeeklappe besorge ich mir trotzdem erst einmal Proviant für die Mittagspause.

Lesungen im Ledigenheim
Lesungen im Ledigenheim

Auf der letzten Teilstrecke ins Büro fallen mir einige bekannte Namen ins Auge. Wer etwas über das Ledigenheim und die Bemühungen um dessen Erhalt wissen will, kann sich hier informieren.

Norwegen à la carte
Norwegen à la carte

Im Souterrain ist der Kartendrucker schon fleißig. Es stehen dort mittlerweile zwei Geräte: Eines, was ausschließlich britische Karten druckt und eines, was bisher ausschließlich norwegische Karten druckt (im Bild). Bitte nicht fragen, es ist kompliziert.

Elphi
Elphi

Die Mittagspause verbringe ich möglichst draußen. Heute muß ich natürlich erstmal schauen, wie die Elphi die gestrige Eröffnung überstanden hat. Sie guckt noch ein bißchen verkniffen, scheint aber ansonsten guter Dinge.

Zutritt verboten
Zutritt verboten

Daß die Elbphilharmonie ein offenes Haus sein soll, merkt man dieser Tage verständlicherweise nicht. Vor Ort ist noch das volle Security-Programm in Kraft. Aber auch aufgrund der aufwendigen Lichtinstallation sind Absperrungen notwendig, z. B. diese.

Weihnachten an der "Kaiserperle"
Weihnachten an der „Kaiserperle“

An der „Kaiserperle“ ist derweil noch Weihnachten.

Motivalarm
Motivalarm

Dann plötzlich, auf dem Rückweg: Motivalarm! Menschen in Traditionsschiff-Takelage vor Elbphilharmonie-Fassade. Quasi formvollendete HafenCity-Symbolik. Einer dieser Momente, in denen man sich dringend eine ordentliche Fotoausrüstung nebst der entsprechenden vollumfänglichen Kenntnisse wünscht. Wobei der Schnappschuß so schlecht nicht geworden ist.

Oben
Oben

Ganz schön pustig. Da oben merkt man das noch einmal mehr, das weiß ich aus Erfahrung.

Schirmtod
Schirmtod

Die Windstärke kann man in Hamburg im Übrigen auch sehr gut an der Schirmtodquote ablesen. Gestern und heute wurden ziemlich hohe Werte erzielt.

Digger
Digger

Nachmittags bekommen wir Besuch von einem unserer Lieblingskunden. Meistens bringt der seinen Assistenten mit. Digger hat bei uns sein eigenes Spielzeug. Das rote Quietsche-Krönchen stammt aus dem Buckingham Palace Shop.

Crew only
Crew only

Wenn die Kollegen aus dem unteren Stockwerk das Schild vor den Treppenabgang hängen, ist es bis zum Feierabend nicht mehr weit.

BSH
BSH

Das Kleberli am Monitor soll verhindern, daß ich die Seekartenbestellung beim BSH vergesse. Meistens klappt’s.

Mein Feierabend ist heute unspektakulär und besteht aus Risotto kochen und essen, ein bißchen TV und Internet und zum Abschluß ein paar Zeilen Bodo Kirchhoff. Alles ohne Bild.

Fortsetzung folgt (im Februar).