Nacht des Wissens Hamburg

Aus Kapazitätsgründen bestand mein Programm zur gestrigen „Nacht des Wissens“ aus nur einer einzigen Station: der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky.

Ein wenig peinlich ist es ja schon, daß ich es als „gelernte“ Bibliothekarin in zwölf Jahren nicht ein einziges Mal in die Staatsbibliothek geschafft habe. Dabei sind die Bestände nicht nur Studenten zugänglich, sondern auch allen anderen Interessenten. Die Stabi fungiert zudem als Hamburger Landesbibliothek. Entsprechend bunt ist die zur Verfügung stehende Medienauswahl.

Neuerwerbung
Neuerwerbung

Bibliotheksführungen stehen zwar regelmäßig auf der Agenda, der Einblick hinter die Kulissen und in den Magazinbereich bleibt aber für besondere Gelegenheiten wie die „Nacht des Wissens“ reserviert.

Reihe um Reihe um Reihe...
Reihe um Reihe um Reihe…
Hamburger Fremdenblatt
Hamburger Fremdenblatt

Rund 4 Millionen Medien, darunter 3,5 Millionen Bücher: Allein die schiere Menge der aufbewahrten Schätze überwältigt. Dazu kommt die besondere Atmosphäre des Bücherturms. Der Zutritt zu diesem Bereich ist auch bibliotheksintern streng reglementiert.

Nicht Gringotts, aber kurz dahinter
Nicht Gringotts, aber kurz dahinter

Das siebzehnstöckige Gebäude ist allerdings mittlerweile nicht mehr der einzige Lagerort: Seit 2002 können Bücher und Medien zusätzlich in einer Speicherbibliothek in Bergedorf untergebracht werden.

Bestellungen Mikroformen
Bestellungen Mikroformen
Mikrofilme im Bücherturm
Mikrofilme im Bücherturm

Ein Highlight der Führung: der Kurzausflug auf das Dach des Bücherturms. Sitzungsraum und Terrasse bieten einen spektakulären Ausblick auf die Stadt.

Nach der offiziellen Tour ergab sich die Gelegenheit zu einem Rundgang durch die Lesesäle an der Seite eines künftigen Stabi-Mitarbeiters.

Pssst!
Pssst!
Zettelwirtschaft
Zettelwirtschaft

Die Stabi ist zwar im Grundsatz eine Magazinbibliothek, verfügt aber auch über einen offen aufgestellten und somit frei zugänglichen Präsenzbestand. Im Haus stehen über 900 Arbeitsplätze zur Verfügung, darunter Computer- und Gruppenarbeitsplätze, abschließbare Arbeitskabinen für Examenskandidaten und eine laptopfreie Zone.

Laptopfreie Zone
Laptopfreie Zone

Auffälliges Merkmal der im Haus verteilten Schließfachanlagen: Sie arbeiten mit selbst gewählten PIN-Kombinationen statt mit Münzeinwurf oder Vorhängeschlössern und die einzelnen Fächer tragen Namen statt Nummern. Im Foyer sind sie nach Städten, im Lesesaalbereich nach literarischen Figuren benannt.

Der typische Blick auf die Schließfächer im Foyer bei Hamburger Wetter. #stabihh #hamburg #bibliothek #welovehh #schliessfächer

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Während „Darwin“ Schirm, Jacke und Schal sicher verwahrte und anstandslos wieder entließ, wollte „Winnetou“ meine kurzfristig am Lesesaaleingang deponierte Tasche mit Schlüssel, Portemonnaie und allem Zipp und Zapp partout nicht herausrücken. Das kommt davon, wenn man PIN-Einflüsterungen Dritter nachgibt. Zum Glück kann das Aufsichtspersonal in solchen Fällen auf ein wirksames Antidot zurückgreifen, und so mußte der Häuptling der Apachen sich schließlich doch geschlagen geben.

Soweit mein allererster Ausflug in die größte wissenschaftliche Allgemeinbibliothek der Hansestadt! Ich werde in den nächsten Tagen und Wochen versuchen, weitere bibliothekarische Bildungslücken zu schließen. Weit oben auf meiner Liste: Die Bibliothek des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie.

12 von 12 im Oktober

Es ist Buchmesse und ich bin in Frankfurt! Wobei, morgens bin ich noch in Oberursel, da ist das Zimmerchen bezahlbar und die S-Bahn-Anbindung ans Messegelände top. Mein erster Weg führt mich heute allerdings zum Frankfurter Hauptbahnhof, den Koffer einschließen. Nachmittags geht es von dort aus weiter nach Westfalen und auf der Messe ist das große Gepäck hinderlich.

Morgens, kurz vor neun in Oberursel
Morgens, kurz vor neun in Oberursel

Zudem sind in diesem Jahr die Sicherheits- und somit auch die Taschenkontrollen massiv ausgeweitet worden. Am Haupteingang bilden sich lange Schlangen und nicht alle Besucher bleiben gelassen.

Securitystau
Securitystau

An den Hallen angekommen, steuere ich als erstes den Stand der ehemaligen Kollegen an, um dann einen kleinen Abstecher auf die Agora zu machen. Hier präsentiert unter anderem der Verlag Kein & Aber sein Programm. So ganz selbsterklärend scheint die Besucherführung an dem aus gestapelten Containern zusammengesetzten Turmstand nicht zu sein.

Besucher hier entlang
Besucher hier entlang

Gegen elf Uhr treffe ich am Orbanism Space ein. Laut Veranstaltungsverzeichnis soll dort ein Twitterpicknick stattfinden, zu dem jeder Teilnehmer etwas kleines zu essen und zwei auf Zetteln notierte Lieblingstweets beisteuern soll: einen vom eigenen und einen von einem fremden Account. Ich bin mit Frau Sinnundverstand verabredet. Wir trinken eine leckere Schorle mit lustigem Namen, lassen uns dabei fotografieren und präparieren nebenbei noch schnell unsere Schriftstücke.

Twitter-Hausaufgaben
Twitter-Hausaufgaben

Die Veranstaltung entwickelt sich nicht recht und so schwatzen wir einfach nur ein wenig und naschen von den mitgebrachten Fressalien. Gegen zwölf breche ich wieder auf. In den Gängen ist die Messebetriebstemperatur inzwischen merklich angestiegen.

Messetreiben
Messetreiben

Eigentlich will ich mir die Ausstellung der „Schönsten Bücher“ am Stand der Stiftung Buchkunst anschauen, aber dort wird soeben der Deutsche eBook Award verliehen. Das ist mir zu trubelig und ich beschließe daher, der Gastlandpräsentation einen Besuch abzustatten.

Druckfrisch
Druckfrisch

Auf dem Weg dahin blicke ich einem Kameramann über die Schulter.

Gastlandpräsentation
Gastlandpräsentation

Was die Franzosen da im Forum aufgebaut haben, wirkt auf mich wie eine Mischung aus Labyrinth und Bücherknast. Ich benötige drei Runden um die Fläche, bis ich in etwa das Aufteilungsprinzip erfaßt habe. Gesamturteil: nicht unsympathisch, aber leider sehr unübersichtlich. Und für die Stolperstufenumrandung (ohne Abbildung) verteile ich eine glatte Sechs.

Wetterchen
Wetterchen

Draußen tummeln sich zur besten Mittagspausenzeit und bei herrlichstem Wetter diejenigen, die sich aus den Hallen haben loseisen können. Es fällt schwer, wieder in den Mief einzutreten, aber bei den „Schönen Büchern“ ist mittlerweile Ruhe eingekehrt und ich kann genüßlich stöbern. Anschließend schaue ich bei den englischen Verlagen in Halle 6 vorbei.

Päusken
Päusken

Auf dem Weg zurück zur Halle 3.1 treffe ich drei Paar müde Messebeine, zwei davon im Bild. Ich setze mich eine Weile dazu.

Abfahrt
Abfahrt

Dann wird es auch schon Zeit zum Aufbruch. Nachdem die Deutsche Bahn es bei meiner Anreise auf über 100 Verspätungsminuten gebracht hat, ist der Zug diesmal pünktlich. Ich schaffe es trotzdem noch, meinen Koffer aus dem Schließfach auszulösen und etwas Proviant zu bunkern.

Unterwegs
Unterwegs

In Kassel-Wilhelmshöhe wird der Anschluß erreicht. Zeichen, Wunder!

Abendfarben
Abendfarben

Am Zielbahnhof wartet meine Mutter auf mich. Dieses Bild sehen wir, als wir am Haus ankommen.

Fortsetzung folgt (im November).


„12 von 12“ ist ein Fotoprojekt für Blogger, wobei es mittlerweile auch viele Mitstreiter ohne Blog auf Twitter und Instagram gibt. Die gemeldeten Blogeinträge des gestrigen Tages wurden hier gesammelt.

In Print: „Watching the English“ von Kate Fox

Was ich gerade lese und sehr empfehlen kann: „Watching the English“ von Kate Fox.

Watching the English

Aus der Rolle der teilnehmenden Beobachterin heraus versucht die Sozialanthropologin in diesem Buch, typisch englische Verhaltensweisen herauszuarbeiten und zu analysieren. Dabei befolgt sie durchgehend die wichtigste der selbstformulierten Regeln für „Englishness“: sich selbst niemals allzu ernst zu nehmen („The Importance of Not Being Earnest Rule“).

Abgesehen vom Unterhaltungswert und (Sprach-)Lerneffekt – auch als mittlerweile einigermaßen fortgeschrittene Leserin habe ich noch einiges an Vokabular nachschlagen müssen – entpuppt sich die Lektüre gerade für den Außenstehenden als kulturell sehr erhellend. Bei so mancher selbstironisch gemeinten Anspielung in britischen Filmproduktionen, Romanen und Songtexten habe ich bisher höchstens geahnt, daß es sich um eine solche handelt. Durch „Watching the English“ vervollständigt sich das Bild.

Being English means always having to say that you’re sorry.

Die Sache hat darüberhinaus einen hohen praktischen Nutzwert: Das neu erworbene Wissen wird mir sowohl im Berufsleben als auch bei meinem nächsten Londonbesuch sehr nützlich sein. Mir gehen wenigstens drei schlimme Fettnäpfe auf, in die ich während der letzten Inselaufenthalte halbwissentlich gestolpert bin. Ohne ins Detail gehen zu wollen: Mindestens einer davon ist mir auch nachträglich noch unfaßbar peinlich. So sehr peinlich, wie laut Kate Fox eigentlich nur den Briten etwas peinlich sein kann. Aber eine familienforschende Großtante mütterlicherseits vermutete unsere Clanwurzeln ja einst im verarmten englischem Landadel. Überraschen tät’s mich nicht.

Last but not least bringt mich das Buch auf völlig neue Reiseideen und -ziele. So werde ich beispielsweise unbedingt irgendwann einmal ein englisches Pferderennen besuchen müssen.

Wem das Studium von „Watching the English“, das bisher leider nicht in deutscher Sprache erschienen ist, als zu herausfordernd erscheint, möge sich alternativ den „Very British Problems“ zuwenden, vorzugsweise in der 140-Zeichen-Version. Das mag zwar schon wieder arg kurzgefaßt sein. Aber als Comic relief taugt diese Variante allemal.

Fernweh

Fifty miles south as the swallow flies and London’s at her best. She knows it: she is irresistible. Children feed black swans in Regent’s Park and pelicans in St. James’s, and the limes are incandescent in the avenues. Hampstead Heath comes over like a country fair; nobody uses the tube.

Sarah Perry, „The Essex Serpent“

In Print: „Geschichte vom Soldaten und dem Schwanenprinzen“ von Dagmar Möhring

Dieses Buch fiel mir kürzlich bei der Vernissage einer Schülerausstellung der Kunstschule Hamburg-KAW in die Hände und wer die Einträge der letzten Wochen hier verfolgt hat, wird nachvollziehen können, warum ich es sofort gründlich begutachten und dann auch kaufen mußte. Aber es sind nicht nur die zauberhaften (Schwanen-)Illustrationen, die mich begeistern.

Geschichte vom Soldaten und dem Schwanenprinzen
Geschichte vom Soldaten und dem Schwanenprinzen

Der Prinz wird vor dem Traualtar von der unglücklich in ihn verliebten Gärtnerin in einen Höckerschwan verwandelt. Der Soldat hat seine eigenen Gründe, warum er sich das Tier im anschließenden Trubel kurzerhand unter den Arm klemmt, um sich mit ihm auf die Suche nach der (mittlerweile verschwundenen) Gärtnerin zu machen. Als die beiden diese nach Jahren der Wanderschaft schließlich finden, erfolgt die Rückverwandlung des Schwanenprinzen nicht ganz nach den üblich verdächtigen Märchenregeln. Sicher ein Grund, warum Dagmar Möhring die Geschichte mit dem Untertitel „Ein Märchen für Erwachsene“ versehen hat.

Das Buch ist in Eigenregie erschienen und für 15 Euro in der Kunstschule Hamburg-KAW zu kaufen. Aber eigentlich gehört es in das Programm eines entsprechenden Verlags – nahezu so, wie es ist, nur selbstverständlich als Hardcover – und wenn ich wen kennen würde, der in einem Haus arbeitet, für das solches infrage käme, ja dann!

Aber vielleicht liest hier ja jemand mit, auf die oder den das zutrifft. Eine Leseprobe kann man hier herunterladen.

In Print: „Sunday Sketching“ von Christoph Niemann

Erst bei der Durchsicht der Texte, die von Facebook hierher umziehen sollten, ist mir aufgefallen, daß ich kaum über Bücher schreibe. Das Klischee, „Diplom-Bibliothekarin“ automatisch mit „Leseratte“ gleichzusetzen, wird in meinem Falle zwar durchaus erfüllt, aber Texte schreiben über Texte? Dazu drängt es mich nicht; das waren gelegentlich höchstens ein, zwei Zeilen oder ein Foto. Zu diesen Ehren kamen beispielsweise „Der Grund“ von Anne von Canal (Klavierschubauslöser), „Vor dem Fest“ von Saša Stanišić (einfach zu schön) oder „Der Pfau“ von Isabel Bogdan, dessen Schlüpfen ich zusammen mit vielen anderen über Wochen und Monate hin mitverfolgen durfte.

Bücher, die eine Spontanbegeisterung bei mir auslösen, sind ausnahmslos schöne, soll heißen: schön gestaltete bzw. illustrierte Titel. So kaufte ich in London eine Ausgabe von „Alice in Wonderland“ einzig deshalb, weil die Illustrationen von Tove Jansson stammen. Folgerichtig ist das bisher einzige Buch, das mehr als zwei Zeilen von mir erntete, „Ein Ozean der Liebe“ von Wilfrid Lupano und Grégory Panaccione. Es kommt komplett ohne Worte aus.

Die zweite Ausnahme ist nun „Sunday Sketching“ von Christoph Niemann, kürzlich erschienen im Knesebeck Verlag. Einige seiner Illustrationen kannte ich bereits, bevor ich durch die Ausstellung „Unterm Strich“ im Museum für Kunst und Gewerbe über seinen Namen stolperte. „Sunday Sketching“ eröffnet Einblicke in die Arbeitsweise des 46jährigen Illustrators und ist zugleich ein Querschnitt durch sein bisheriges Werk. Meine Lieblinge sind dabei die Kombinationen aus fotografierten (Alltags-)Gegenständen und Pinselstrich. „Genau mein Humor“, sagt man gemeinhin, aber es braucht eben Christoph Niemanns Auge, um in einer Socke den Tyrannosaurus Rex im Rollkragenpullover zu sehen.

From my book „Sunday Sketching“ published by @abramsbooks (E) and @knesebeck_verlag (D)

Ein von Christoph Niemann (@abstractsunday) gepostetes Foto am

From my book „Sunday Sketching“ published by @abramsbooks (English) and @knesebeck_verlag (German)

Ein von Christoph Niemann (@abstractsunday) gepostetes Foto am

Sunday sketching: #shaving

Ein von Christoph Niemann (@abstractsunday) gepostetes Foto am

Sunday Sketching: #tea time

Ein von Christoph Niemann (@abstractsunday) gepostetes Foto am

Großartig.

Saša Stanišićs „Fallensteller“ bei cohen+dobernigg und eine Lecture Party im Nachtasyl

Ich hatte in der vergangenen Woche das Vergnügen, zwei höchst unterschiedlichen Lesungen beiwohnen zu können.

Nummer eins war die Buchpremiere von Saša Stanišićs „Fallensteller“ bei cohen+dobernigg. Das ist anders als „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ und „Vor dem Fest“ kein Roman, sondern ein Band mit Erzählungen. Ich bin kein ausgewiesener Fan von Kurzgeschichten und hatte daher nicht zwingend vor, das Buch zu kaufen. Aber nach dem Vortrag des Autors führte kein Weg mehr daran vorbei. Da liest nämlich eine im positiven Sinne hyperaktive und außerordentlich sympathische Rampensau, die große, sehr große Freude an der Interaktion hat. Das bringt Laune und macht Lust auf das Buch. (Die im „Literarischen Quartett“ mochten es übrigens auch. Alle.)

Nummer zwei war eine „Lecture Party“ zum Thema Popkultur mit Thomas Meinecke und Matthias Günther im Nachtasyl. Die (YouTube-)Reise führte über Holz und Stock, John Travolta, Blondie, den Sex Pistols, Hildegard Knef, David Bowie (Falco!), Billie Holiday, Johnny Cash und Udo Lindenberg bis hin zum wunderschönen Genre der Literal Videos, siehe unten. Nach gut 1 3/4 Stunden war leider Schluß, einer nachfolgenden Veranstaltung wegen. Schade – das hätte gut und gerne noch ein Stündchen länger dauern können!

In Print: „Ein Ozean der Liebe“ von Wilfrid Lupano und Grégory Panaccione

Als Kind liebte ich Lurchi und die Lustigen Taschenbücher, später mochte ich die Peanuts und Asterix und Obelix und als mare die Sonderbände über die Ducks und Popeye herausbrachte, stellte ich sie mir ins Regal. Darüberhinaus bin ich kein Comicfan geworden und mit dem, was seit einigen Jahren als „Graphic Novel“ bezeichnet und beworben wird, konnte ich wenig anfangen.

Bis ich gestern „Ein Ozean der Liebe“ von Wilfrid Lupano und Grégory Panaccione aus dem Splitter Verlag in die Hand bekam. Der Titel täuscht etwas, dafür trifft es das Rezensionszitat „Eine hinreißende Mixtur aus Slapstick und großen Gefühlen!“ (kulturradio) umso besser. Das Schönste: Die Geschichte um den tapferen bretonischen Fischer und seine nicht weniger mutige Frau kommt mit insgesamt nur drei Sprechblasen und ohne ein einziges gesprochenes Wort aus. Ich zählte ansonsten noch drei Satzzeichen auf 224 Seiten – selbst die hätte man problemlos auslassen können.

In einem Wort: meins!

(Möwen gibt’s auch.)

Buchpremiere: Isabel Bogdans „Der Pfau“ im Literaturhaus Hamburg

Gestern Abend, bei der Buchpremiere im Literaturhaus Hamburg, traf ich insgesamt 12 Freunde und Bekannte sowie einige weitere mit mir über Twitter und Facebook Verbundene, die es vielleicht noch werden. Mit einer Ausnahme habe ich all diese Menschen bei oder durch Isabel kennengelernt und mehr muß man dazu wohl nicht sagen. Außer eines noch: Das Buch ist zauberhaft.

Wer kann, möge also eine der anstehenden Lesungen besuchen. Gute (Lese-)Reise, kleiner Pfau!