In Concert: Das Kaiser Quartett im Golem

Wenn ich nun erzähle, daß ich vorgestern Abend im Golem war und dort Stücke unter anderem von Giorgio Moroder, Daft Punk, Chilly Gonzales und Depeche Mode hörte, daß Valeska Steiner von BOY als Gastmusikerin auftrat und zur Zugabe der schöne Satz „Das ist mir zu tonal, Alter!“ fiel, kommt man vielleicht nicht zwingend darauf, daß da ein Streichquartett sein erstes Soloprogramm vorstellte.

Das Kaiser Quartett ist allerdings kein gewöhnlicher Vertreter seiner Art. Vor zwölf Jahren als Studioensemble gegründet, wurde es einem breiteren Publikum durch zahlreiche Auftritte an der Seite von Chilly Gonzales bekannt. Und so hatte ich die Jungs zuvor schon dreimal live gehört: Als Teil der musikalischen Untermalung von „The Shadow“, im Rahmen der „Chambers“-Tour in der ausverkauften Laeiszhalle und zusammen mit Jarvis Cocker in der „Work in Progress“-Variante des Projekts „ROOM 29“, das im März 2017 offiziell Premiere feiern wird.

Am Samstag wurde bewiesen: Solo zu viert können sie auch! Das war nicht nur musikalisch fein, sondern auch darüberhinaus unterhaltsam, und vielleicht sage ich irgendwann: „Ich kannte sie ja schon, als sie noch in kleinen Clubs an der Elbe…“

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